Du bist kreativ. Mach was draus!

1. Die Idee

Wie finde ich ein Thema?

  • Geh mit offenen Augen durch die Welt.
  • Am besten kann man von einem Thema erzählen, bei dem man sich auskennt. Also setz erst mal bei dir und deinen Interessen an.
  • Wenn du eine Idee hast: Recherchiere! Oft ergeben sich so weitere Ideen.
  • Grundsätzlich gilt: Themen können Geschichten sein („Das ist passiert …“) oder Unbekanntes erzählen („Das gibt es …“).

Ich habe ein Thema. Woher weiß ich, dass es interessant ist?

  • Finde ich es gut? Habe ich eine Meinung dazu?
  • Finde ich das Thema am nächsten Tag immer noch genauso spannend?
  • Ist es nicht nur für mich relevant, sondern auch für andere interessant?
  • Ist es von Bedeutung, ungewöhnlich und/oder neu?
  • Bietet es Potenzial für spannende Bilder?

Wie steige ich in mein Thema ein?

Nun steht erst mal die Recherche an. Kenne ich mich in dem Thema gut aus? Wer könnte mir da weiterhelfen? Wie informiere ich mich über mein Thema? Am besten so: recherchieren, Leute fragen, rumtelefonieren, Experten treffen. Erst mit der Zeit ergibt sich ein rundes Bild.

  • Klopf das Thema auf Herz und Nieren ab (dazu helfen u. a. die Fragen oben).
  • Such erst mal nur nach Fakten. Stößt du auf Nebenaspekte, die vielleicht auch lustig oder spannend sind: kurz notieren. Aber verliere dich nicht zu sehr in der Recherche.
  • Die Recherche verhilft dir auch zu Text- und Bild-Ideen für deinen Beitrag.
  • Nutze nicht nur Google oder Wikipedia, sondern wende dich auch an Experten. Die können dir 1. auf Fragen antworten, 2. weitere Wissende empfehlen und 3. dir vielleicht sogar bei deiner Beitragsgestaltung weiterhelfen (indem Sie z. B. Anekdoten erzählen).
  • Deine „Suche nach Informationen“ kannst du in deinen Beitrag einbinden (nimm z. B. die Telefonate gleich auf!) oder du stellst sie später nach.

Wie kann ich mein Thema weiterentwickeln?

  • THEMA: Was will ich eigentlich erzählen? Was ist die Message über das Thema hinaus, also was steckt hinter meinem Beitrag?
  • ZUSCHAUER: Wem will ich das erzählen? Wen will ich ansprechen? Wer ist meine Zielgruppe?
  • FORMAT: Wie passt meine Idee in eines der drei Formate Galileo, taff oder Newstime?

Klopf dein Thema auf die journalistischen W-Fragen ab (diese sind übrigens auch bei der Interviewführung wichtig, siehe Schritt 5: Der Dreh).

Du musst nicht immer alle Fragen explizit beantworten, aber sie helfen bei der Einleitung und Orientierung:

  • Wer (hat etwas gemacht)?
  • Was (hat er/sie gemacht)?
  • Wo (hat er/sie es gemacht)?
  • Wann (hat er/sie es gemacht)?
  • Wie (hat er/sie es gemacht)?
  • Warum (hat er/sie es gemacht)?

Ein guter Journalist achtet immer darauf, woher er seine Informationen bezieht. Beziehe dich nicht nur auf eine einzige Quelle wie z. B. einen Blogeintrag oder Wikipedia, sondern sichere Informationen mit weiteren Belegen ab.